Gute Pressearbeit fängt beim Kontakteknüpfen an. Denn: Journalisten kommen selten von sich aus auf den Verein zu, um über ihn zu berichten – einfach weil sie oft nichts über besondere Aktionen wissen. Daher ist es wichtig, selbst aktiv zu werden und die lokalen Medien – von Zeitung, Radio bis hin zum Lokalfernsehen – direkt anzusprechen. Tipp: Informieren Sie sich vorab, welcher Redakteur für Ihr Thema
in den Bereichen Natur/Umwelt und Lokalpolitik der richtige Ansprechpartner ist. Neben Veranstaltungen bieten sich auch fachliche Inhalte für Ihre Pressearbeit im Verein an. Die Stärke eines jeden Kleingärtners ist sein Fachwissen zu gärtnerischen Themen. Richten Sie Ihr Augenmerk für die Pressearbeit deshalb auch darauf. Schlagen Sie den städtischen Lokalmedien beispielsweise einen Ratgeber zu Pflanzzeiten oder Sortenportraits vor. Das kann auch ganz unkompliziert funktionieren – in Form eines Interviews zwischen dem Fachberater Ihres Vereins und dem zuständigen Redakteur. Oder Sie bereiten nach Absprache mit den Redaktionen selbst Ratgeber-Beiträge vor. Je mehr kleingärtnerische Themen Teil der (lokalen) Medienlandschaft sind, desto größer ist auch die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Die Pressemitteilung ist eines der wichtigsten Instrumente der Pressearbeit. Um Erfolg zu haben, kommt es auch hier auf das Wie an. Möchte man beispielsweise ein neues Projekt vorstellen, hat man höhere Chancen auf eine Veröffentlichung, wenn man die gesellschaftliche Bedeutung thematisiert, statt eine Lobrede auf die eigenen Leistungen zu halten. Themen dürfen außerdem nicht zu einseitig dargestellt werden oder nach Eigenwerbung klingen.