Weil die Asiatische Tigermücke beim Blutsaugen Krankheiten wie das Dengue-, Zika- oder Chikungunyafieber überträgt, ist sie auch für den Menschen gefährlich. Gerade im Hinblick auf die Klimaerwärmung ist eine Bekämpfung daher umso wichtiger. Im eigenen Garten können Brutstätten leicht vermieden werden. So empfehlen sich das Abdecken von Regentonnen, ein regelmäßiges Wasserwechseln bei Vogeltränken und das Trockenhalten von Topfuntersetzern. Grundsätzlich sollten Wasserstellen spätestens alle zehn Tage kontrolliert und das Wasser entfernt werden. Brütet die Asiatische Tigermücke bereits, kann Bacillus thuringiensis israelensis (BTI) eingesetzt werden. Bei dem biologischen Wirkstoff BTI handelt es sich um einen Proteinkomplex, der gezielt Stechmücken abtötet und bei sachgemäßer Anwendung keine anderen Organismen schädigt. Wenn Sie Tigermücken bei sich im Garten vermuten, wenden Sie sich bitte an den Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe
oder direkt an die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS e. V.): www.kabsev.de.